Konni W.

men

Grösse
194
Brustumfang
94
Taille
81
Hüfte
91

About Konni W.

Interview

"Jeder hat die Fähigkeit, mit anderen Augen auf ein Thema zu schauen und seinen Ewigkeitswert für sich zu finden."

Konny ist 41 Jahre alt und Pastor in Butzbach. Er kennt Anna und die Geschichte hinter Fairmodel schon lange und möchte Fairmodel unterstützen.


In drei Wörtern, was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Eigentlich ist meine einzige Antwort darauf: Balance. Das vereint alles. Man sollte hinterfragen und eine Balance zwischen ressourcenschonend finden und dem Extrem.


In welchem Lebensbereich lebst du Nachhaltigkeit?

Auf jeden Fall in der Ernährung. Das bietet für mich auch die meisten Ansatzmöglichkeiten. Man kann zum Beispiel einiges selbst anbauen.


In welchem Bereich fällt es dir am schwersten nachhaltig zu leben?

Am schwersten fällt mir alles, was meine Kinder betrifft. Vor allem Klamotten und das Essen. Kinder haben eben auch mal Lust auf etwas, das nicht komplett nachhaltig angebaut wurde. Aber ich versuche es zumindest so gut es geht.


Was ist dein Ziel mit dem Fair-Modeln?

Es macht mir einfach Spaß hier zu modeln und ich möchte natürlich das Anliegen, Nachhaltigkeit in der Modewelt zu kommunizieren, auch unterstützen.


Was hast du denn da für ein Outfit an?

Welche Marken sind enthalten?

Hose: tentree

Mantel: Hess Natur

Schal: Made in Freedom

Schuhe: Grand Step Shoes

Pullover: Armedangels


Was ist das Besondere daran?

Definitiv die Neuinterpretation dieser Teile! Es wurde komplett neu zusammengesetzt und von der anderen Seite angedacht. Ich habe zum Beispiel einen Damenmantel an, aber heute ist es ja ziemlich egal, für wen die Kleidungsstücke geschneidert wurden. Mode ist doch für alle da.


Was ist dein Lieblingsteil?

Tatsächlich der Mantel. Ich finde ihn wirklich cool und würde ihn auch privat tragen. Teddy ist aktuell sowieso super angesagt und mal was anderes.


Warum leben noch nicht alle Menschen nachhaltig? Welche Hindernisse siehst du in der Gesellschaft?

Da spielen eine ganze Menge an Gründen mit rein, denke ich. Zum einen mal, dass man oft eben nicht die ausreichenden Ressourcen hat, also zum Beispiel das Geld. Aber zum anderen auch diese Gleichgültigkeit herrscht. Solange es die individuelle Existenz nicht betrifft, ist es einem erst einmal egal. Vielleicht aber auch einfach ein gewisses Maß an Resignation. Ich habe schon von vielen gehört, dass sie denken, sie könnten alleine nichts verändern. Aber dabei sitzen wir doch alle im gleichen Boot und müsse zusammenhalten.


Und welche Probleme bei den Labels?

Naja, nicht nachhaltig zu agieren ist aktuell noch günstiger, als Nachhaltigkeit. Das hängt ja auch ein Stück weit mit der Globalisierung zusammen. Es müsste mehr Wert auf Qualität statt Masse gelegt werden. Ich denke aber, dass der Wille da bei den Labels schon vorhanden ist, aber es ist eben ein langer harter Weg.


Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

Da ich Pastor bin: Soli Deo gloria. Das passt aber, finde ich, in alle Lebensbereiche. Man soll mit anderen Augen drauf schauen und einfach seinen persönlichen Ewigkeitswert für sich finden in der Thematik der Nachhaltigkeit.