Annika G.

women

Grösse
181
Brustumfang
80
Taille
63
Hüfte
94

About Annika G.

Ich habe aufgehört, Fleisch zu essen, meine Kleidung aussortiert und das Aussortierte gespendet. Ich kaufe immer mehr Bio ein, fahre fast nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und fühle mich besser als je zuvor. Ich war sogar auf meiner ersten öffentlichen Aktion für den Klimaschutz. Ich bin ehrlich, ich bin noch auf dem Weg in einen komplett nachhaltigen Lebensstil. Jedoch bin ich fest entschlossen, diesen Weg zu gehen.

Interview

„Man sollte vielmehr im Einklang mit der Natur leben, anstatt dagegen zu arbeiten."

Annika ist 22 Jahre alt und BWL-Studentin. Sie hatte schon lange Lust zu modeln, konnte dies allerdings nicht mit ihren Werten der Nachhaltigkeit betreffend vereinbaren. Deshalb hat sie sich auf die Suche nach einer nachhaltigen Modelagentur gemacht und ist seitdem bei Fairmodel.


In drei Wörtern, was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit: Wandel, also „back to nature“, Natur, man sollte im Einklang mit ihr leben und Zukunft, sie sollte nahezu nachhaltig aussehen.


In welchem Lebensbereich lebst du Nachhaltigkeit?

Ich würde sagen, vor allem bei meiner Ernährung und natürlich bei der Mode.


In welchem Bereich fällt es dir am schwersten nachhaltig zu leben?

Mir fällt es noch ein bisschen schwer, beim Reisen komplett nachhaltig zu agieren, da zählen einfach wahnsinnig viele Komponenten mit rein, wie Transport oder das Essen in einem anderen Land. Und worauf ich noch mehr achten möchte, ist plastikfrei zu leben. Das fällt mir aktuell auch noch schwer.


Was ist dein Ziel mit dem Fair-Modeln?

Meine Vision ist es, die nachhaltigen Labels zu unterstützen und vor allem stolz darauf zu sein, dass ich mit meinem Gesicht dafürstehe.


Was hast du denn da für ein Outfit an?

Welche Marken sind enthalten?

Jacke: Bridge&Tunnel

Tasche: Myintox

Bauchtasche: Bridge&Tunnel

Kleid: Helena Harfst

Schuhe: privat, Second Hand


Was ist das Besondere daran?

Die Jacke ist hier schon definitiv der Hingucker und der Look ist auch um dieses Teil drum herum gestaltet. Der ganze Look ist aber sehr lässig und komplett in Jeans gehalten, was momentan ja auch sehr modern ist.



Was ist dein Lieblingsteil?

Ich finde das Kleid ziemlich cool. Ich mag eigentlich körperbetonte Klamotten sehr gerne, aber das Kleid ist mal was anderes und könnte ich mir auch privat an mir vorstellen. Ich kannte auch die Marke schon, das hat mich gefreut.


Warum leben noch nicht alle Menschen nachhaltig? Welche Hindernisse siehst du in der Gesellschaft?

Viele Menschen haben alleine schon beim Wort „Nachhaltigkeit“ einen Gedanken an Verzicht im Kopf. Was überhaupt nicht stimmt, wenn man sich näher damit auseinandersetzt. Ich denke, dass viele dann das Gefühl haben, man würde ihnen „etwas wegnehmen“. Vielleicht ein Stück Unbeschwertheit oder Freiheit oder eben ganz bestimmte Lebensmittel, die zu ihrem Lebensstandard schon dazu gehören.



Und welche Probleme bei den Labels?

Das würde ich mal ganz prägnant mit einem Wort beschreiben: Kosten. Es ist natürlich teuer, den Betrieb auf Nachhaltigkeit umzustellen. Aber jede Umstellung in der Produktion beispielsweise bringt Mehrkosten mit sich.



Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

Im Einklang mit der Natur und nicht dagegen.