Annika Gu

women

Grösse
181
Brustumfang
80
Taille
63
Hüfte
94

About Annika Gu

1.) Wo in Deinem Leben spielt Nachhaltigkeit eine Rolle?


Nachhaltigkeit spielt für mich mittlerweile in fast allen Lebensbereichen eine Rolle. Eine lange Zeit war das nicht so und ich habe mich nur sehr wenig mit diesem Thema beschäftigt. Doch mittlerweile versuche ich, alle meine Lebensbereiche in eine nachhaltige Richtung zu entwickeln. Allgemein versuche ich, nicht mehr so viel zu konsumieren, besonders bei dem Thema Kleidung. Ich achte mehr darauf, dass Kleidung regional und unter fairen Bedingungen produziert wurde oder kaufe Second Hand. Außerdem nutze ich mittlerweile fast nur noch öffentliche Verkehrsmittel, anstatt mit dem Auto zu fahren.


2.) Hast Du ein konkretes Alltagsbeispiel, bei dem Du besonders auf Nachhaltigkeit


Ich stellte zunächst meine Ernährung um und esse nun kein Fleisch mehr. Ich bin außerdem dabei, allgemein in meiner Ernährung auf tierische Produkte zu verzichten. Es gibt viele tolle vegetarische und vegane Rezepte. Zuerst dachte ich, dass es mir sehr schwer fallen würde, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und empfinde es als einfach. 


3.) Was ist Deine Motivation ein Fairmodel zu sein?


Fairmodel vereint zwei meiner großen Interessen: Zum einen habe ich schon lange den Wunsch, ein Model zu sein und stehe unfassbar gerne vor der Kamera. Zum anderen möchte ich aber für Labels modeln und werben, deren Konzept ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich möchte deshalb für Unternehmen modeln, die zu meinem nachhaltigen Lebensstil passen. 


4.) Was gibt es Allgemein über Dich zu erzählen?


Ich bin 22 Jahre alt und studiere Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftspsychologie und Personal & Organisation an der Northern Business School in Hamburg. Ich interessiere mich sehr für Psychologie und möchte mich auch in meinem Beruf noch mehr in diese Richtung entwickeln. Ich habe eine Schwester, die ebenfalls sehr nachhaltig lebt und mich außerdem zu dieser Lebensweise inspiriert hat. 


5.) In welchen Bereichen fällt es Dir am schwersten nachhaltig zu leben?


Besonders schwer fällt es mir in vielen Bereichen, zu 100% nachhaltig zu leben. Ich empfinde es nicht als schwierig, mich in allen Bereichen in Richtung Nachhaltigkeit umzustellen, sondern eher, extreme Änderungen durchzuführen. Ich esse beispielsweise kein Fleisch mehr, aber teilweise noch Käse, Joghurt und Milch, also tierische Produkte. Außerdem sind nach wie vor zu viele Produkte in Plastik eingepackt, die ich kaufe. Weite Strecken fahre ich selten noch mit dem Auto. Ich empfinde es jedoch als bedeutender, sich jeden Tag zu hinterfragen und sein Bestes zu geben, als sich plötzlich von einem auf den anderen Tag zu 100% umzustellen. Ich befinde mich nach wie vor auf dem Weg in einen nachhaltigeren Lebensstil. Ich bin noch nicht angekommen, sondern entwickle mich jeden Tag weiter. 


Interview

„Man sollte vielmehr im Einklang mit der Natur leben, anstatt dagegen zu arbeiten."

Annika ist 22 Jahre alt und BWL-Studentin. Sie hatte schon lange Lust zu modeln, konnte dies allerdings nicht mit ihren Werten der Nachhaltigkeit betreffend vereinbaren. Deshalb hat sie sich auf die Suche nach einer nachhaltigen Modelagentur gemacht und ist seitdem bei Fairmodel.


In drei Wörtern, was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit: Wandel, also „back to nature“, Natur, man sollte im Einklang mit ihr leben und Zukunft, sie sollte nahezu nachhaltig aussehen.


In welchem Lebensbereich lebst du Nachhaltigkeit?

Ich würde sagen, vor allem bei meiner Ernährung und natürlich bei der Mode.


In welchem Bereich fällt es dir am schwersten nachhaltig zu leben?

Mir fällt es noch ein bisschen schwer, beim Reisen komplett nachhaltig zu agieren, da zählen einfach wahnsinnig viele Komponenten mit rein, wie Transport oder das Essen in einem anderen Land. Und worauf ich noch mehr achten möchte, ist plastikfrei zu leben. Das fällt mir aktuell auch noch schwer.


Was ist dein Ziel mit dem Fair-Modeln?

Meine Vision ist es, die nachhaltigen Labels zu unterstützen und vor allem stolz darauf zu sein, dass ich mit meinem Gesicht dafürstehe.


Was hast du denn da für ein Outfit an?

Welche Marken sind enthalten?

Jacke: Bridge&Tunnel

Tasche: Myintox

Bauchtasche: Bridge&Tunnel

Kleid: Helena Harfst

Schuhe: privat, Second Hand


Was ist das Besondere daran?

Die Jacke ist hier schon definitiv der Hingucker und der Look ist auch um dieses Teil drum herum gestaltet. Der ganze Look ist aber sehr lässig und komplett in Jeans gehalten, was momentan ja auch sehr modern ist.



Was ist dein Lieblingsteil?

Ich finde das Kleid ziemlich cool. Ich mag eigentlich körperbetonte Klamotten sehr gerne, aber das Kleid ist mal was anderes und könnte ich mir auch privat an mir vorstellen. Ich kannte auch die Marke schon, das hat mich gefreut.


Warum leben noch nicht alle Menschen nachhaltig? Welche Hindernisse siehst du in der Gesellschaft?

Viele Menschen haben alleine schon beim Wort „Nachhaltigkeit“ einen Gedanken an Verzicht im Kopf. Was überhaupt nicht stimmt, wenn man sich näher damit auseinandersetzt. Ich denke, dass viele dann das Gefühl haben, man würde ihnen „etwas wegnehmen“. Vielleicht ein Stück Unbeschwertheit oder Freiheit oder eben ganz bestimmte Lebensmittel, die zu ihrem Lebensstandard schon dazu gehören.



Und welche Probleme bei den Labels?

Das würde ich mal ganz prägnant mit einem Wort beschreiben: Kosten. Es ist natürlich teuer, den Betrieb auf Nachhaltigkeit umzustellen. Aber jede Umstellung in der Produktion beispielsweise bringt Mehrkosten mit sich.



Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?

Im Einklang mit der Natur und nicht dagegen.