Freya

women

Grösse
173
Brustumfang
90
Taille
64
Hüfte
91
Schuhgröße
39

About Freya

- Wo in deinem Leben spielt Nachhaltigkeit eine Rolle? 

Mittlerweile in sehr vielen Bereichen meines Lebens, aber das war und ist eine Reise. Angefangen habe ich mit der Reduktion meines Plastik- und Fleischkonsums. Später bin ich Vegetarierin geworden, jetzt esse und lebe ich weitgehend vegan, setze mich mit fairer Mode

auseinander und beschäftige mich mit Tier- und Umweltschutz. Ich versuche dabei immer, mich selbst und meine Mitmenschen nicht zu kritisch zu sehen, denn das kann sehr erschöpfend und destruktiv sein. Wenn ich aber motiviert bin, etwas zu verändern und mich mit anderen gleichgesinnten Menschen zusammenschließen kann, treffe ich ganz automatisch nachhaltigere Konsum- und Lebensentscheidungen und habe Spaß dabei!


- Hast du ein konkretes Alltagsbeispiel, bei dem du besonders auf Nachhaltigkeit achtest?

(Ernährung, Konsumverhalten, Lebenskonzept, etc)

Für mich fängt Nachhaltigkeit auf dem Teller an. Das ist super, denn hier habe ich min. 3x am Tag die Möglichkeit eine nachhaltige Entscheidung zu treffen. Ich koche viel selbst, vegan und gern aus gerettetem Obst und Gemüse. Immer, wenn meine Joghurtmaschine mir den köstlichsten Sojajoghurt zaubert, freue ich mich über zwei gesparte Plastikbecher.


- Was ist deine Motivation ein Fairmodel zu sein?

Ich möchte meinen Mitmenschen, besonders meiner eigenen Generation, faire Mode und Labels näher bringen. Durch U.a. Fridays for Future lassen sich gerade kleine Schritte zu einem längst überfälligen, kollektiven Bewusstsein für Nachhaltigkeit beobachten. Viele essen bewusster, ändern ihren Stromvertrag etc. In Sachen Mode greifen wir aber doch lieber wieder zur neuesten Kollektion der Fashiongiganten. Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen Umweltverpestung, Mikroplastik im Grundwasser, Menschenhandel und -ausbeutung, marode Textilfabriken etc. furchtbar finden. Aber es wird uns eben sehr leicht gemacht, ein Menschen- und umweltschädliches System zu unterstützen. Außerdem hat Fairfashion noch ein zu schlechtes Image. Wir halten es für überteuert und unmodern. Durch die vergleichsweise kleine Lobby nimmt es zu wenig Raum in der öffentlichen Aufmerksamkeit ein. Hier möchte ich mithelfen Weichen zu stellen. 


- Was gibt es allgemein über dich zu erzählen?

Ich studiere klassischen Gesang im schönen Hannover. Ich liebe es mit Menschen und Tieren zusammen zu sein und und lasse mich gern von der Natur um mich herum ablenken. Yoga, Tanz und Sport an der frischen Luft gehören für mich so unbedingt zum frohen Leben wie gutes, veganes Essen, am liebsten selbstgekocht. Man kann viel mit mir Lachen, lange Gespräche führen, Kaffee, Tee und Wein trinken, kochen und natürlich Musik machen. 


- In welchen Bereichen fällt es Dir am schwersten nachhaltig zu leben?

Immer wieder ärgert es mich beim Einkaufen, dass so viele Lebensmittel in Plastik verpackt sind und im Vergleich zum plastikfreien Pendant oder dem Unverpackt-Laden viel günstiger angeboten werden.

Auch in Sachen Mode bin ich noch kein Profi und möchte noch viel entdecken.

Schön, meinen ethischen Prinzipien entsprechend und bezahlbar; das ist manchmal gar nicht so einfach. Wenn es dann doch klappt, mausert es sich schnell zu meinem absoluten Liebling im Kleiderschrank!