Anna D.

women

Grösse
180
Brustumfang
85
Taille
69
Hüfte
91

About Anna D.

„Die Bereitschaft in der Gesellschaft ist leider noch nicht da, sich mit Nachhaltigkeit auseinander zu setzen.“

Anna ist 20 Jahre alt und aktuell für ein Jahr im Bundesfreiwilligen Dienst. Dort arbeitet sie mit Kindern mit einer Behinderung. Sie wollte als Nebenjob modeln, aber konnte das kommerzielle nicht mit ihrem Nachhaltigkeitsverständnis vereinbaren. Deshalb hat sie sich auf die Suche nach einer nachhaltigen Modelagentur gemacht und ist seitdem bei Fairmodel.


In drei Wörtern, was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Das Bewusstsein, umwelt- und ressourcenschonend und die Bereitschaft zur Nachhaltigkeit.


In welchem Lebensbereich lebst du Nachhaltigkeit?

Mittlerweile zum Glück in sehr vielen. Ich Reise zum Beispiel nie mit dem Flugzeug und nehme ansonsten die öffentlichen Verkehrsmittel. Meine Ernährung versuche ich zu einem Teil selbst anzubauen und beim Rest schaue ich auf wenig Verpackung. Und vor allem beim Thema Mode und Konsum.


In welchem Bereich fällt es dir am schwersten nachhaltig zu leben?

Trotz, dass ich behaupten würde, ich lebe Nachhaltigkeit beim Thema Ernährung, so schwer fällt es mir dort trotzdem! Es ist schon aufwändig und nicht immer einfach.


Was ist dein Ziel mit dem Fair-Modeln?

Mein größtes Ziel ist es, etwas Gutes für die Umwelt zu tun und das Thema Nachhaltigkeit nach außen zu tragen. Vor allem aber auch, die Branche zu unterstützen.


Warum leben noch nicht alle Menschen nachhaltig? Welche Hindernisse siehst du in der Gesellschaft?

Naja, es ist einfach leider noch sehr teuer in vielen Bereichen, nachhaltig zu leben. Das finde ich schade und ich hoffe, das ändert sich ganz schnell. 

Die Gesellschaft hat heutzutage extrem dieses „Komfortdenken“. Man möchte es bequem haben, man will nicht viel Zeit und Aufwand investieren und man hat vor allem immer diesen Leistungsdruck und den Erfolgsgedanken. Da hat die Umwelt keinen Platz. Aber wenn man das mal etwas runterfährt und überdenkt, sollte man einfach mal anfangen einen kleinen Bereich zu ändern und schon fällt es ganz leicht.


Und welche Probleme bei den Labels?

Das ist ganz einfach zusammenzufassen: Es wird zu wenig Fokus auf die Menschenrechte in der Textilindustrie gelegt und im Gegensatz dazu zu viel Wert auf die Masse…